Nach anfänglichem zögern sitze ich nun hier und versuche in Worte zu fassen was mich bewegt. Meine Augen gleiten über einen Artikel der sich mit dem Thema bloggen befasst. Dieser Artikel hat einiges bei mir umgeworfen. Er war eine Ermahnung. Er war eine Fokusierung und er war der Auslöser erstmal Abstand von meinem „frischen“ Blog zu nehmen.
Abstand davon, getrieben zu sein. Ich habe gemerkt, dass ein Blog ein absoluter „Rausch“ sein kann. Er hat das Potenzial zu fressen. Er hat das Potenzial Leben aufzuhalten. Ich habe für mich diesen Druck gespürt, dass ich schreiben muss (Da kommen dann so Gedanken. Wow, XY ist gerade echt viel dran: Oh ich muss auch schreiben). Wenn nicht, dann gehen Zahlen nach unten. In dem Artikel wird beschrieben welche Strategie die „Profi“-Blogger fahren müssen. (Brand Eins: „Wer seine Leser an der Ostküste – sprich Wall Street – bei Laune halten will, muss frühmorgens Beiträge hochladen, am besten gegen drei Uhr kalifornischer Zeit, gefolgt von vielen Häppchen über den Tag verteilt.“)
Genau da will ich nicht hin. Ich wünsche mir entspannt zu bloggen. Ich wünsche mir eben nicht auf die Masse zu setzen sondern zu „finden“ was ich zu sagen habe. Ich will nicht getrieben sein, einem Medium dienen und ihm hinter her laufen. Bloggen kann einfach echt Zeit rauben. Es kann sehr dienlich sein und es kann sehr gefährlich sein.
Aus diesen Gründen habe ich Abstand gewinnen müssen. Mich fokusieren. Was ist meine Priorität?! Wie will ich leben?! Was macht gerade Sinn?! Wahrscheinlich wird es immer wieder Zeiten geben wo ich den Blog unter die „Lupe“ nehmen muss.
Was sicher ist. Bloggen macht sehr Spaß und es gefällt mir dadurch „von Leuten zu lesen“ und etwas von ihrem Leben zu erhaschen. Es sollte nur in mein Leben passen. Es sollte fördern und nicht bremsen.
Ich freue mich in der kommenden Zeit ein paar Sachen, die sich in meinem Kopf abspielen, durch dieses Medium auszudrücken. Bis dahin. Alles Gute.
Hi Niko, ich freue mich auf deine nächsten Beiträge und ich wünsche dir, dass bloggen nicht Lebensenergie raubt, sondern dass du deinen Weg findest entspannt zu bloggen.
Dito
Nun ja, was soll ich sagen. Es ist spannend, dass ich einen kommentar erstmal googeln muss, um zu verstehen, was mir jemand sagen will. (So erging es mir mit Dito). Ich muss gestehen, es gibt noch einiges zu lernen. Ich mache mich mal ran.
Hi Niko.
Ich lese gerne deinen Blog und mir ist es nicht so wichtig wie viel jemand blogt. Ich selbst habe auch Spass am bloggen, doch treiben lasse ich mich nicht. Ich freu mich neues von dir zu lesen, egal wann und in welchen Abständen das sein wird.
Hi Niko! Ja, das mit dem Rauschaspekt ist absolut richtig! Muss mich auch immer zügeln, damit ich nicht den ganzen Tag verblogge … naja, halt die Zeit, die Leonie mir lässt und die ich eigentlich zum Arbeiten nutzen sollte … so wie jetzt … ups! Na dann: tschüss! Nicole