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Neuer Blog!

In mir formt sich eine Idee über einen neuen Blog. Ich bin gespannt wann er kommt: Sicher ist, es geht um „meine“ Stadt Meiningen!!!

….. be ready

(Ich weiss, eigentlich sollten solche Nachrichten nicht ge-bloggt sondern getwittert werden, aber wir wollen heute mal nicht so sein!!)

Ja, es ist wieder einmal so weit. Ich schreibe von der Front. Wie ihr wisst bin ich mit 1&1 mehr oder weniger befreundet (wir haben regelmässigen Kontakt).

Durch einen dummen Vorfall (wie immer war zunächst ich Schuld) gab es erst vor wenigen Tagen wieder ein Problemchen. Vorweg: Ich bin sehr Dankbar für die Beziehung zu 1&1. Sie bringt mich weiter und schult/lehrt mich (Kommunikation, Unternehmensstrukturen, Prozess-Abläufe, Differenz: Kunde-Unternehmen, Vertrieb: Wie vertreibe ich Kunden, … die Liste ist lange.)

Aber wieder zurück zum Thema. Wir hatten eine kleine Differenz in Bezug auf Finanzen und so schrieb ich 1&1 eine E-mail in denen ich den Verlauf schilderte.Hier ein kleiner Auszug meiner E-mail: „ich möchte mich nicht länger mit Ihnen über ihre Produkte und Leistungen streiten, da 1&1 für mich eine einzige Unverschämtheit ist. … Wie kann eine derart schlechte Kommunikation stattfinden … Sie lassen nichts unversucht mich noch mehr zu nerven. …“

Höchst erfreut habe ich heute eine E-mail von 1&1 erhalten in der Sie sich sehr stark bei mir entschuldigen und ein Verständniss für meine Verärgerung haben und dies bedauern. Ich habe ein Gutschrift & eine Entschädigung bekommen. (An dieser Stelle ein Dankeschön an 1&1. Sie sind mir entgegengekommen und haben nicht die Dreistheit besessen, ihren Fehler zu leugnen. Sie haben mir sogar eine kleine Entschädigung gegeben, obwohl ich bereits gekündigt habe!)

Lektion 1: Es ist ein beschissen großer Aufwand mit einem großen Unternehmen zu kommunizieren bzw. Service-Kunden-Orientierung zu erleben!

Lektion 2: Es ist telekommunikativer Humor, dass ein Unternehmen, speziallisiert auf Kommunikation, diese nicht im Ansatz beherscht (brandeins ist hier ein wahres Vorbild und somit ein „Hingucker“)

Lektion 3: Sag was nicht stimmt und das deutlich. (Hau auf die Kacke)

Lektion 4: 1&1 beginnt (hoffentlich) zu verstehen, dass es nicht sinnvoll ist, sich ständig auf dumm zu stellen und dem Kunden von Beginn an erstmal kategorisch die Schuld zu zuschieben.

Lektion 5: In einem Unternehmen (in meinem Fall 1&1) gibt es viele verschiedene Stellen & Menschen die sich alle, teils gleichzeitig, immer an anderer Stelle und mit anderem Inhalt, mit dem Kunden befassen.

Lektion 6: Es ist gut, nach vielen herben Enttäuschungen, auch mal „gewonnen“ (Zwischensieg) zu haben.

Lektion 7: Mir graut es vor dem nächsten Anbieter (ich vermute es wird eine ähnliche Katastrophe)

Lektion 8: Ich verabschiede mich mit einer Frage: Gibt es ein Telekommunikationsunternehmen in Deutschland, welches im 21.Jahrhundert (Service-Kunden-orientiert) angekommen ist????

„Ostdeutsche“

Habe gerade bei der ard diese Überschrift (interessanter Beitrag) gelesen:
„Ostdeutsche fühlen sich nicht als Bundesbürger“

Bei Olaf Baale (Abbau Ost) habe ich gelesen, dass die Bürger der ehemaligen DDR nichts sehnlicher wollten als „Deutsche“, also Bundesbürger, zu werden. Was man Ihnen jedoch zugeschoben hat ist der Titel des „Ostdeutschen“. Es ist so bezeichnend für mich, dass wir immernoch diese unglaubliche Trennung haben. Wir würden nicht sagen, der Süddeutsche fühlt sich nicht als Bundesbürger, sondern wir würden eine Unterscheidung machen. … „Der Bayer“ kämpf damit und wünscht sich eher einen Freistaat …

Mit Ostdeutschland ist das eine andere Kiste. Der Ostdeutsche (wobei der Thüringer Mitteldeutscher ist) hat vor 20 Jahren die Identität des „Ostdeutschen“ bekommen. An sich beherbergt das ja auch ein Stück Reales, dennoch zeigt es mir „immer wieder“ wie weit wir mit der Einheit nicht gekommen sind. Der „Ostdeutsche fühlt sich nicht als Bundesbürger“ — Ist echt verwunderlich. Warum auch? Er ist mehr Ostdeutscher als Deutscher. Der Westdeutsche muss sich ja als Deutscher fühlen, denn damit sind nicht Hessen/Nordrhein Westfalen und Co gemeint!!

Das war jetzt ein Gedankensprudel — Fazit: Ich fände es genial, wenn wir den Tag erleben wo es wirklich darum geht, wie sich der Thüringer, der Sachse usw. fühlt und nicht alle „Neuen Bundesländer“ eine Region darstellen, die sich gefühlt so anfühlt, als ob es ein anderes Land wäre!

Kreativität

Immer wieder werde ich von der Kreativität von meinen Planet-Mit-Bürgern überfallen. Heute morgen war so ein Fall. Nichts ahnend bewege ich mich auf dem Blog von Johannes Kleske (absolut zu empfehlender Blog) und dann trifft sie mich: Kreativität.

Es ist so absolut geil zu sehen, was möglich ist! Zu sehen was Menschen aus ihrem Kopf sprudeln lassen und auf welche Art und Weise sich Kreativität ausdrückt (auch wenn sie fernab meiner Kreativität ist). (Dazu gelesen (Gibbs/Bolger, Emerging churches) und es ist so wahr: „Creativity represents the outpouring of the gifts of God in all their amazing diversity and generosity.“ / S. 179 )

„Irren ist menschlich – und eine der wichtigsten Quellen, um Neues zu lernen.“

Ziemlich „spannendes Thema“ für mich. Fehler machen und der Umgang mit solchen …

Gelesen bei: Frost/Hirsch: Die Zukunft gestalten, S. 315.

Banksy

Hier eine Ausstellung die ich unglaublich gerne besuchen würde ……… genial

Dieser Künstler ist absolut zu empfehlen.

Die Mauer

Ich stelle dieses Video nicht auf meinem Blog um zu zeigen wie schlimm „hier“ alles war. Denn das ist totaler Mist. Ganz im Gegenteil. Mein Wunsch ist es,  dass wir (Ostler & Westler) entdecken, was sich hier auch geniales, in vierzig Jahren, entwickelt hat. Welche Aspekte des „Ostens“ würden dem „Westen“ gut tun … (dazu ein eigener Post, zu späterer Zeit.)

Auf dieser Reise möchte ich die Positiven und die Negativen Seiten kennen lernen. Ich möchte mich mit beidem ausseinander setzen. Dieses Video hat mir sehr eindrücklich gezeigt, wie übel diese Mauer wirklich war. Wie hässlich, brutal und Menschenunwürdig. Da gibt es kein „rosa“, kein „lächeln“. Nein, dieses Ding war scheisse!!!

Warum mein zweiter Post gleich mal einen Klassiker aufgreift?? Da ist nicht viel Konzept dahinter. Ja, es ist das, was viele zuerst mit Ost-West verbinden (inkl. Stasi), aber mir geht es nicht um das „mahnen“ …. Neee, die Mauer war scheisse und ich habe lange Zeit überhaupt keine Ahnung gehabt was sie wirklich war. Sie ist ja schon mehr ein Volks-sufenier (darf man das so sehen??). Auf alle Fälle habe ich, lange Zeit, nicht wirklich gewusst was die Mauer wirklich bedeutet hat. Ja, Teilung, Freiheitseinschränkung … hört sich alles irgendwie niedlich an. Nach diesem video war mir auch nochmals anders klar, wie unglaublich es ist, dass Menschen über die Mauer geflohen sind. (Auch wenn so mancher nicht „über“ die Mauer ist, aber der Mut die Flucht in Angriff zu nehmen, sprachlos!!)

Hier das video!!

Der Osten und Ich

Da ich im „Westen“ aufgewachsen bin und zur Zeit des Mauerfalls 4 Jahre alt war, habe ich nie einen großen Bezug zum Osten gehabt und, um ehrlich zu sein, es hat mich nicht die Bohne interessiert. In meiner Schulzeit ist dieses Thema nicht aufgetaucht, oder habe ich ihn einfach (wie so manches) nicht wahrgenommen? Weiss, nicht ich kann mich nicht mehr dran erinnern (und ich befürchte das es etliche gibt denen es ähnlich geht!)

Vor fast fünf Jahren habe ich mich entschieden nach Thürigen zu ziehen. Ich habe mich, ohne wirklich zu wissen was ich da mache, entschieden in den „Osten“ zu ziehen! (Ich wusste nicht was es heisst, dass man als „Wessi in den Osten geht“.) Da ich, wie schon gesagt, keine Ahnung vom „Osten“, dem „Ossi“ oder sonste was hatte, war Thüringen für mich einfach eines der Bundesländer meines Heimatlandes (über das ich aber noch nie wirklich viel gehört habe, ausser die Tragödie in Erfurt). Einfach ein Bundesland in das man ziehen kann um dort zu leben, MIT diesem (Bei-)Geschmack: „In den Osten“.

Erst hier lebend habe ich begonnen mich mit der Thematik Ost-West auseinander zu setzen. Ich habe entdeckt, dass auch ich ein „Ossi-Wessi“ Bild in mir trage. Ich habe gemerkt, dass ich überhaupt keinen Plan habe was für tiefe Ebenen da drinnen stecken. Ich habe entdeckt, dass ich sau gerne hier lebe und mich unglaublich wohl fühle. Soweit gehend, dass ich mich als Thüringer fühle, und ja auch ein Stück Ossi. Nicht ein „ehemaliger-Bewohner-der-DDR“ aber es gibt für mich eine andere „Ossi Ebene“ (Politisch ist diese Terminologie wahrscheinlich eher falsch). Ich würde sie so nennen, dass ich hier begonnen habe meine Wurzeln zu schlagen (das heißt mich in den Boden hinein zu graben). Ich identifiziere mich mit meiner Stadt (Meininen) /meinem Bundesland (Thüringen) und eben mit dieser Region (der ehemalige Osten.) Plötzlich stehe ich nicht als Wessi im Osten sondern, als, wie nennt man das: Ehemaliger Wessi, im ehemaligen Ossi-Gebiet als Gegenwarts-Ossi, oder so! Auf alle Fälle lebe ich (mit Herz und Niere) hier und bin also „drüben“.

Zudem ist mir jedoch sehr klar geworden, dass ich sehr wenig Ahnung über die Vergangenheit „meines Landstreifens habe“. Wie war es hier zu leben? Wie war das Leben hier? Was gab es, dass ich heute missen würde? Ich habe begonnen mich in den letzten Jahren/Monaten auf die Reise zu machen (evtl. allem voran mit meinem Herzen). Auf die Reise in die Vergangenheit des „ehemaligen Ostens“ & somit natürlich auch Westen (Deutschland). Vieles trifft mich und schmerzt. Es schmerzt mich zu sehen, wie meine „West-Landsleute“ mit diesem Teil des Landes umgehen. Es schmerzt mich wie die letzten zwanzig Jahre gelebt worden sind. Und es schmerzt mich ebenfalls zu realisieren, was hier wirklich passiert ist. Ein Land wurde geteilt (schier unglaublich). Freiheit wurde beraubt und zwei verschiedene Zweige haben sich aus einem Baumstamm entwickelt, die eben eigenständig geworden sind und nicht einfach „eins sind“. Ja sie sind evtl. zusammengeschnürt worden. Aber eben von aussen geschnürt. Zwei Teile die (hoffentlich) noch nicht verwachsen sind. Äusserlich ja (für mich war Deutschland immer Deutschland, ohne West und Ost, und doch war es Deutschland mit Ost und West), aber auf diesem „Band“ ist Spannung. Wenn man das durchschneiden würde, dann gäbe das eine krasse Reaktion (Physik)!!

Ich wünsche mir auf alle Fälle, dass aus meinem Land ein Land wird, wo noch einiges an Heilung passiert. Hierbei geht es für mich um Identität, um eine Wertschätzung der anderen Hälfte, um ein betrachten der Stärken-Schwächen (von BEIDEN), um eine gemeinsame (partnerschaftliche) Ausrichtung (evtl. eine neue Verfassung????!!!!)

Derzeit lese ich ein sehr geniales Buch „Abbau-Ost“ von Olaf Baale. In Zukunft wird es immer wieder Gedanken von mir zu diesem Thema geben. Es ist eine Thematik die mich unglaublich bewegt und die mir wichtig ist. Warum? Weil es etwas mit meinem Sein zu tun hat. Mit dem wer ich bin und mit dem wo ich hingehen möchte! Ich möchte verstehen wie in meinem Land gelebt wurde UND ich muss auch wieder neu lernen wie der Westen lebt (für mich immerwieder komisch „drüben zu sein“ und dann sehne ich mich nach meinem, ja, dem „Osten“!!).

Überwachung

Dieses video habe ich gerade bei Haso gefunden! … und mir das beim Spiegel! (sehr cool und aufwendig gemacht)

Mal hier mal Da

In der derzeitigen phase bin ich nicht so dran mit schreiben. Es gibt ein paar Gedanken/Ideen habe aber gerade keine Kapazität/Lust was zu schreiben. Das heisst es wird nicht wirklich viel los sein!

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