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Freundschaft: ein langsam wachsender Baum! (Angelehnt an George Washington)

Es ist wichtig Menschen an der Seite zu haben. Menschen die einen halten, stützen, kritisieren, lieben, aushalten, ermutigen und gemeinsam das Abenteuer Schöpfung leben!! Ich bin dankbar für zahlreiche Menschen die meinen Weg gekreuzt haben, teilweise mit mir gegangen sind oder noch an meiner Seite reisen.

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Es war eine sehr gute Entscheidung, mit auf die Grenzgänger-Tour zu gehen. Ein Auto, ein paar Leute und eine Fahrt entlang der innerdeutschen Grenze.  Ich bin  zwei Tage (insgesamt 5) mitgefahren (die ersten beiden Etappen) und es war sehr beeindruckend.

Es war eine Zeit der Gemeinschaft, des Gebets und der Geschichte. Entlang der Grenze zu fahren ist ein sehr besonderes Gefühl. Geografisch an einem spezifischen Ort und indem Teil etwas viel größerem. (Wahrscheinlich fühlt es sich ähnlich an, wenn man auf der chinesischen Mauer steht!) Nicht nur auf der Autobahn von A nach B, sondern immer in Grenznähe. Immer im Bewusstsein, dass jeder Meter Teil des Ganzen ist.

Sehr eindrücklich waren für mich die Momente des „Nachempfindens“:

– Leipzig: Wie muss es gewesen sein plötzlich aus der Nikolaikirche in Leipzig, faszinierend entspannte Stadt, zu kommen und gemeinsam mit Menschenmassen auf den Straßen zu stehen?

– Wie fühlt es sich an, wenn dein Dorf geteilt wird. Eine Grenze durch dein Dorf immer weiterentwickelt wird und man einander nicht mehr grüßen darf?

– Wie sieht das Dorfleben knapp 40 Jahre danach aus?

– Wie muss es sein, wenn dein Heimatdorf (Billmutshausen) einfach abgetragen wird und vom Erdboden verschwindet? Im jahr 2009 nicht mal mehr im Navi ist.

– Wie fühlt es sich an Grenzer zu sein und Menschen im K6 verrecken zu sehen? Nicht einzugreifen, da man Angst vor den eigenen Mienen haben muss?

– Wie fühlt es sich an, deine eigenen Leute zu „beschützen“ jedoch alle Abwehranlagen „freundwärts“ gerichtet zu haben?

– Wie muss es als Grenzer sein dem „Feind“ ins Auge zu blicken? (Point Alpha)

– Wie muss es sich anfühlen an einem Ort zu leben, der nur mit Schein passiert werden darf?

– Wie muss es sich anfühlen nach 40 Jahren Trennung endlich rüber zu dürfen? Einander zu Begegnen und wie sieht diese Begegnung aus?

Ja, es war eine Zeit des Nachempfindens. Des Spürens, des Horchens, des Betens und des Staunens. Die Kombination aus Informationen (zu und über die Orte), das hautnahe wahrnehmen (natürlich) und das fragen/beten/suchen nach Gott (übernatürlich) in all dem, ist sehr bewegend gewesen. Es faszinierte mich mitten in der „Geschichte“ zu stehen. Indem Gott zu fragen was sein Herzschlag sagt und sein Lebensfluss an diesem Ort/Region/Land tun möchte. Menschen/Orte/Regionen und unser Land zu segnen.

Es war bewegend zu realisieren, wie schrecklich und unmenschlich diese Teilung für unser Land, ja unser Land, nicht nur eine Region oder einen Teil der Bevölkerung, gewesen ist. Wie tief diese Spaltung sitzt? Wir tragen als Volk eine Narbe, eine Narbe die uns daran erinnert, dass wir über viele Menschen schreckliches Leid gebracht haben.

1400 km: Sie stehen für Schmerz, Leid und Tod. Indem aber auch für Hoffnung. Hoffnung auf Heilung und Vergebung. Hoffnung auf —– Leben. Und das ist das geniale bei Gott, die Geschichte hört nicht mit dem Tod von Jesus Christus auf. Er hat diesen überwunden und steht für ewiges Leben. Ich glaube wir können Anteil an diesem Leben haben. Sein Geist ist unter uns und wir können in diesen „Great Dance“ eintauchen.

Diese Narbe kann in Zukunft auch dafür stehen, dass wir als Volk eine Wende geschafft haben. Ein Teil der Wende hat die Bevölkerung bereits geschafft, sie hat die Trennung/Mauer friedlich eingerissen. Ich wünsche mir, dass die nächste Wende eine weitere Wende der Hoffnung und Perspektive ist. Das wir als Land gemeinsam neue Wege gehen. Das wir uns gegenseitig anschauen, wertschätzen und an einem Strang zu ziehen. Indem wünsche ich mir, dass es nicht nur um unserer selbst willen passiert, sondern Gutes von uns, Deutschland, ausgeht. In diesem Sinne …

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letzte Woche hat eine Freundin ein paar ziemlich geniale Gedanken (Thematik: „Leben im Jetzt“) verfasst und bei mir viel angetickt. Ich habe gemerkt, dass es eine unglaubliche Herausforderung ist wirklich im Jetzt zu leben.

Zum einen kenne ich die Zeit aus meinem Leben, in der ich stark im Jetzt gelebt und das Leben „zelebriert“ habe (später musste ich feststellen, dass so manches Mal eher das Wort verdrängen/abtöten anstatt zelebrieren korrekt gewesen wäre.). Ich habe den Moment genossen und so manche Konsequenz auf leichte Schulter genommen.

Später (natürlich war das auch zuvor, wenn auch partiell, der Fall) habe ich gemerkt, dass es sehr sinnvoll ist sich mit so manchen Dingen der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Zudem habe ich erkannt, dass es sehr weise/klug ist, sich zu überlegen, wie man das Morgen gestalten will.

Ich glaube (stark angeregt durch die mir gegebenen Impulse), dass beides sehr wichtig und lebensrelevant ist. Mir ist es wichtig im Jetzt zu leben, den Moment zu genießen und nicht vor den Gefahren des Jetzt zu fliehen. Indem ist es mir aber auch wichtig, dass ich mir über geschehenes und vor mir liegendes Gedanken mache und mich mit Thematiken auseinandersetze. Ich finde das ganze einen unglaublichen Mix und sehr herausfordernd!

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Zu mir

Ich fühle mich gerade auf allen Enden und Ecken meines Seins in die Länge/Breite gezogen! Eine sehr spannende Phase meines Lebens derzeit. Viele Dinge gehen ab, vieles steht an, vieles hat sich angestaut. Die letzten Tage habe ich mich wie „handlungsunfähig“ gefühlt, da ich nicht wusste wie ich wo anfangen soll. Dank einem Tipp vor ca. 2 Jahren habe ich es gestern nacht endlich geschafft mich einen Tick zurückzuziehen und die Situation von oben betrachtet und siehe da, mir ist eine Möglichkeit gekommen, wie ich den Berg angehen kann. Es fühlt sich gut an immer wieder den Schritt zurück zu machen und neu Handlungsfähig zu sein.

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Wandel

Erst heute habe ich bei einem Freund „gepostet“, dass das Leben mit Jesus echt krass intensiv ist. Und genau so fühlt es sich an.

Na ja, aber ich fange etwas weiter vorne an. An einem ziemlichen heißen Sommertag im Jahre 2003 habe ich zu Jesus gesagt, dass ich Bock auf ein Leben mit ihm habe. Keinen Bock mehr davon zu rennen, keinen Bock mehr Schmerz weg zu saufen und weg zu „partyien“. Damals war ein Kampf, da ich sehr viele „spannende“ Christen kennen gelernt hatte, dass ich nicht wollte das mein Leben lahm und langweilig wird. Das ich kein „Leben“ habe und ich nur noch Abstriche machen muss.

Heute, ein paar Jahre später, muss ich sagen, dass ich Abstriche machen muss. Warum, weil mein Leben abgeht wie ne Achterbahn und ich immer wieder schauen muss (was mir nicht allzu oft gelingt, noch nicht) das ich Zeiten der Ruhe habe. Warum? Weil Jesus ein absolut genialer Lebensdesigner ist und wenn man ihm sagt, dass man mit ihm Leben möchte und für ihn rocken will, dass Konsequenzen hat. Zudem habe ich einen Haufen „Wilder“ in meinem Leben, deren Lebensgestaltung ebenso rasant von Dannen geht. Es ist einfach eine Symbiose: Wenn man mit Menschen unterwegs ist, bedeutet das früher oder später Veränderung. Ich bin in diesen letzten Jahren auf den Geschmack von wahrem Leben gekommen.

Derzeit sieht mein Leben ziemlich komplex aus und fühlt sich mindestens so an. Es geht einfach ab, wie ein Schnitzel. Überall steht Veränderung an, Menschen wollen connecten, andere ziehen weg. Wieder andere geben voll Gas in ihrem Leben, andere (eine) hat sich entschieden mit mir in eine Achterbahn zu steigen. (Was absolut Gnade und der ober Hammer ist.) Die Achterbahn des Lebens und ich bin sehr gespannt was da für Zeiten auf uns warten.

Fazit: Leben mit Jesus ist affengeil. Auch wenn es Zeiten gibt, in denen es sich nicht so anfühlt. In denen es grau und düster ist. Wenn ich zurückblicke auf meine letzten Jahre dann ist es unvorstellbar, was Jesus gemacht hat. Ich meine, ich heirate in weniger als 15.Tagen. Ab-gespaced. Vor 5 Jahren um diese Zeit war ich ziemlich anders drauf.

Danke Jesus.

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video time

Hi

Es ist einfach genial wie viel Kreativität es auf unserem Planeten gibt. Wow, Gott ist einfach überwältigend. Er, der all das geschaffen hat, der die Grundlage für diesen krativen-output ermöglicht. Wie geil ist es einen solchen Gott zu haben. (Danke Jesus das ich dich kennen darf. Du bist ein genialer Freund.) Wir können echt dankbar sein, dass Gott sich uns mitteilt und uns an seinem Leben teilhaben lässt, dass er positiv über uns denkt und positives vorhat. Das er das Beste für uns will, wie schrecklich wäre es um uns bestellt, wenn er nicht so liebevoll wäre?!

Für mich ist der Mensch das Zeichen, dass es einen Gott geben muss. So etwas (siehe video) kann nicht nur „aus uns heraus“ entstehen. Es ist ja nur ein kleiner Bruchteil, das i-Tüpfelchen, von dem was der Mensch kann und kreiert. Hinzu kommt die ganze überwältigende Schöpfung (geil) mit der der Mensch ja absolut nichts zu schaffen hat. Wer könnte sich anmaßen, etwas so komplexes und faszinierendes zu erschaffen. Diesen Schöpfer zu kennen lässt mir das Blut in den Adern gefrieren. Ich habe Bock auf die Beziehung mit Jesus. Ich will dieses Angebot annehmen mit dem Schöpfer, des mir bekannten Universums, eine Beziehung zu leben.

Eine umwerfende Form von Kreativität ist hier zu sehen. Unglaublich. Es gibt so viel grandioses auf dieser Erde. Ich muss und kann mich nur wiederholen. Ich bin fasziniert.

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Fragen, Fragen über Fragen

Mein Studium wirft ja doch immer wieder einige Fragen auf. Was ich so genial an meinem Studium finde ist, dass die Themen wie Zahnräder ineinander greifen. Das mein jetziges Thema dem nächsten sehr dienlich sein wird und sich mein Wissen vernetzt. Theologie ist so ein Feld, wo einfach krass viele „Brains“ zuvor schon gehirnt haben. Es ist nicht so, dass ich „die neuen Erkenntnisse“ ausspucke (nimmt ungeheim Druck) sondern ich darf lernen. Einer der Lehrer ist Karl Barth. Beim durcharbeiten von „Dogmatik im Grundriß“ bin ich auf einige Fragen gestoßen. Ich werde jetzt einfach mal ein paar Fragen stellen, da sie mich interessieren und ich gespannt bin, ab welchem Zeitpunkt im Studium sie gelöst sind. Ich werde nicht kommentieren sondern nur fragen! Wenn jemand Lust hat, kann er ja was antworten. In diesem Fall fände ich es aber genial wenn wir das „rabbinische“ Konzept anwenden und durch Fragen beantworten.

– Jesus war 100 Prozent Mensch und 100 Prozent Gott. Er ist geboren von Maria. Der „Mann“ war bei der Zeugung nicht involviert und Gott ist der Vater! Wie war das Verhältnis von Jesus und Josef? Wie hat Josef seinen „Sohn“ gesehen? Wie war es für den Mensch Jesus ohne „leiblichen“ Vater groß zu werden?

– Warum kam Jesus erst so spät? Warum nicht schon nach Abraham bzw. nach Mose?

– Hatte Maria einen Vorteil in der Erziehung. Wie stark hat Gott da eingegriffen? Greift Gott in jede Erziehung ein? Wie war Jesus als Kind? Wie sah seine Ablöse aus? Wie sah sein Eltern-ehren aus? Wie war Gott der Vater in der Kindheit involviert? Hatten Josef und Maria „Finanznöte“? Hat Jesus mal nichts zu essen auf dem Tisch gehabt?

– In Genesis steht, dass Gott durch den Garten wandelte/ging. Wie sah das aus? Wenn der Mensch Gott ähnlich gemacht ist? Hat er einen Körper? Wie sieht es aus wenn Gott wandelt? Ok, Jesus sitzt als Mensch neben dem Vater? Was heißt es das er sitzt? Was gibt es für „Sitzgelegenheiten“? Wie kann der Vater intime Beziehung mit dem Sohn (Gestalt von Mensch) leben, wenn er keinen Körper hätte/hat?

– War es der Plan Gottes von Anfang an (seid Erschaffung) des Menschen, dass Jesus auf die Erde kommt? Zum einen klar, er ist Gott und er hat gewusst, was passieren wird und doch hat er sich darauf eingelassen. Hier stellt sich für mich die Frage: Was war der ursprüngliche Sinn der Menschheit? Was hat der Mensch wirklich für eine Aufgabe? (Baxter Kruger schreibt hier einiges und doch gibt es so viele Fragen, welche so entscheiden sind.)

– War Adam Mann oder ist er als Kind geboren? Wenn er Mann war, konnte er seine Kinder gut nachvollziehen? Hat er verstanden was sie sagen, fühlen? Wieviel hat Gott Abraham mit auf den Weg gegeben? Er hat ihn, (meine Meinung) einiges gelehrt. Auch was es heißt Mann zu sein. Und doch, war er Kind oder gleich Mann?

– Wie sieht es aus im Himmel? Ich bin mit einer schrägen Himmelsvorstellung groß geworden. Ist es langweilig im Himmel? Ich dachte immer, deine Seele geht dein Körper weicht. Nun ja ein schwebender Geist. Hört sich nicht prickelnd an. Was gibt es interessantes über die Ewigkeit zu sagen. Wie sieht „LEBEN“ in der Ewigkeit aus, ausser die Klassiker: Kein Krieg bla bla. Ich meien Wow, Gott der absolute Lebensgeber, Leben pur. Da kann doch kein langweiliges, ewiges dahinvegetieren eine Antwort sein. Nein, ich glaube Leben im Himmel wird der Hammer. In diesem Zuge: Was heißt es zu leben? Das jetzt schon hier: im Jetzt!

So, dass waren ein paar Fragen die mich beschäftigt haben. Ich bin dankbar endlich an dem Punkt zu stehen, einfach Fragen stellen zu können. Zum einen keine Angst vor „Bestrafung“ zu haben, wenn ich solch „ketzerischen“ (was sie ja nicht sind) Fragen stelle und zum anderen mir die Blöße zu geben, dass ich doch noch nicht perfekt bin und nicht auf alles, bzw. auf so wenig eine Antwort habe.

In diesem Sinne Grüße ich alle meine „mitstudierenden“ und auch meine mir Lehrmaterial einschärfenden, sowie alle anderen Menschen die sich gerne mit Leben, Gott und Fragen auseinander setzen.

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